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Befreiungsfeier
Mauthausen 10. Mai 2009 |
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Am Sonntag, den 10. Mai 2009, fand in Mauthausen
die diesjährige Befreiungsfeier statt. Teilgenommen haben Rund 7.000 Personen
aus 42 Ländern. Unter den mehr als 200.000 Häftlingen, die zwischen 1938 und 1945
in Mauthausen inhaftiert waren, befanden sich auch tausende, die sich
aufgrund ihrer religiösen Überzeugung gegen das NS-Regime aufgelehnt
hatten.
Auch wenn sich das nationalsozialistische Regime von Anfang
an als explizit kirchen- und religionsfeindlich deklarierte bzw. sich
als Ersatzreligion verstand und etablieren wollte, kann davon
ausgegangen werden, dass kaum jemand allein wegen seines Glaubens
oder der religiösen Praxis im engsten Verständnis verfolgt wurde.
Sehr wohl aber riskierte Verfolgung und Haft, wer aus seinem Glauben
und der daraus resultierenden Verantwortung für das menschliche
Zusammenleben und die Gestaltung der Gesellschaft heraus die
Konsequenzen zog.
Ehrengäste: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer, Bundeskanzler Werner Faymann, Innenministerin Dr. Maria Fekter, ÖGB-Präsident Erich Foglar und Altbischof Herwig Sturm. |
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Befreiungsfeier
Mauthausen 18. Mai 2008 |
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Rund 7.000 Gäste aus aller Welt haben am
Sonntag in Mauthausen an einer Feier zum Jahrestag der Befreiung der
Häftlinge aus dem Konzentrationslager durch US-amerikanische Truppen im Mai
1945 teilgenommen. Das diesjährige Gedenken war besonders den
Widerstandskämpfern gegen den Nationalismus, die als Häftlinge im KZ waren,
gewidmet.
Moderatorin Mercedes Echerer erinnerte
daran, dass die Gefangenen aus zahlreichen Nationen kamen. Überlebende des
Lagers zogen mit Delegationen aus ganz Europa, Asien, Australien und Amerika
ein. Das offizielle Österreich wurde vertreten durch Bundespräsident Heinz
Fischer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S), Bundeskanzler
Alfred Gusenbauer(S), Innenminister Günther Platter (V) und Sozialminister
Erwin Buchinger (S).
Der Ehrenpräsident des Internationalen
Mauthausen Komitee und ehemalige Häftling Walter Beck erinnerte beispielhaft
an den tschechischen Arzt Zdenek Stich, der zahlreiche Menschen vor der
Vergasung retten konnte. Gemeinsam mit Häftlingen in der Schreibstube
vertauschte er die Identität der zu rettenden mit der von im Krankenlager
gestorbenen Häftlingen.
"Finalität der Menschlichkeit"
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) erklärte in seiner Rede, das KZ
Mauthausen sei die "Finalität der Menschlichkeit" gewesen, es sei der Ort
ohne menschliche Werte gewesen. "Hier ist heute der Ausgangspunkt einer
Botschaft, dass die fundamentale Würde der Menschen überall und unter allen
Bedingungen unantastbar ist."
Niemand von den Nachgeborenen könne das
tatsächlich erlittene Leid an diesem Ort ermessen. Es übersteige die
menschliche Vorstellungskraft. Und genau in diesem Sinne sei dieses perfide
Vernichtungswerk von Technokraten ja auch angelegt gewesen. Es sollte das
für menschlich mögliche Gehaltene mit Hilfe eines bürokratisch industriellen
Masterplanes übersteigern. "Wir wissen seither, dass alles möglich ist. Und
darum ist es so wichtig, im Geiste der Opfer dieses Lagers allen künftigen
Generationen zur Mahnung zu sagen - nie wieder". |
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Befreiungsfeier
Mauthausen 6. Mai 2007 |
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Am Sonntag, den 6. Mai 2007, fand in
Mauthausen die diesjährige Befreiungsfeier statt. Sie stand unter dem
Motto „Wissenschafter & Wissenschafterinnen – Künstler & Künstlerinnen
als Häftlinge im KZ-Mauthausen“. |
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Befreiungsfeier
Mauthausen 7. Mai 2006 |
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Die Erinnerung an die
weiblichen Opfer des Nationalsozialismus ist am Sonntag im Mittelpunkt
der Gedenkfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen gestanden.
Vor 61 Jahren wurden die überlebenden Gefangenen befreit. Die
Generalsekretärin des Entschädigungsfonds, Hannah Lessing, betonte in
ihrer Rede die Bedeutung der Frauen als Gefangene, aber auch als
Widerstandskämpferinnen. Rund 12.000 Menschen nahmen an der
Veranstaltung in der Gedenkstätte teil.
"Ich möchte heute an das
Schicksal der Frauen, die verschwunden sind, Frauen die ermordet worden
sind, erinnern“, sagte Lessing, deren Großmutter in Auschwitz vergast wurde.
Die Leiden Millionen weiblicher Opfer seien lange Zeit nicht angemessen
thematisiert und die Rolle von Frauen im Widerstand gegen den
Nationalsozialismus Jahre lang unterbewertet worden. In den meisten
Gedenkstätten sei für das Gedenken an viele Frauen kein Platz gewesen.
Die Generalsekretärin erinnerte weiters an die
Qualen, die die Frauen erleiden mussten, wie Zwangssterilisation oder Prostitution im KZ. Viele Widerstandskämpferinnen seien nur vereinzelt und erst sehr spät in den Genuss von Ehrungen oder Entschädigungen gekommen.
An der
Gedenkfeier nahmen zahlreiche Überlebende und internationale Delegationen teil. Hochrangige Vertreter der Kirchen und Politiker - an ihrer Spitze Bundespräsident Fischer, die zweite Nationalratspräsidentin Prammer, Innenministerin Prokop und Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer - wohnten der Veranstaltung bei. |
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Befreiungsfeier
Mauthausen 8. Mai 2005 |
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| Für die
Freiheit blute ich, kämpfe ich, lebe ich fort. [Miguel Hernandez] |
Zapatero gedenkt spanischer Opfer
Als einziger hochrangiger ausländischer Gast nahm Spaniens
Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero an der Befreiungsfeier im
ehemaligen KZ Mauthausen am Sonntag teil. In dessen Delegation befand
sich auch Jordi Riera, der 70-Jährige Sohn des ehemaligen
Transportbeauftragten der katalanischen Generalität in der
Bürgerkriegszeit, José Riera Borell, der in Mauthausen ermordet wurde. Diskrete Kontakte und die Großzügigkeit
der wenigen spanischen Überlebenden machten es möglich, dass am 8. Mai
neben der republikanischen spanischen Flagge auch die offizielle Fahne
Spaniens wehte. Bis zum Jahr 2000 gab es ständigen Streit um die
Flaggen, da der spanische Botschafter darauf bestand, dass der
offiziellen spanischen Fahne Vorzug gegeben werde. Dagegen protestierten
die immer weniger werdenden Überlebenden. Zapatero gedachte jener rund 8.000 Spanier, die
während der NS-Diktatur in diesem Lager interniert waren. Er würdigte
den Beitrag der Republikaner für Demokratie und Frieden in Spanien.
Holocaust, Totalitarismus und Fanatismus dürften sich nie mehr
wiederholen. Heute sei der geeignete Tag, um "Niemals wieder" zu rufen.
Von den 8.000 Spaniern in Mauthausen hatten nur 2.000 das Ende des
Zweiten Weltkriegs erlebt. |
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"Re-Design" |
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Wir sind stets bemüht
eine fehlerfreie Webpräsenz darzubieten,
was
uns veranlasste eine inhaltliche und grafische Überarbeitung unseres
Webportals durchzuführen.
Wir
haben das "Re-Design" unseres Internet-Auftritts nun abgeschlossen.
Anregungen sowie Bild,- und Infomaterial zu unseren Internetseiten nehmen
wir gerne entgegen! |
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Informations-CD zum Konzentrationslager Mauthausen und seinen Außenlagern
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Mit einer
Doppel-CD soll eine umfassende Vor- und Nachbereitung des Besuchs in der
KZ-Gedenkstätte Mauthausen ermöglicht werden.
Angelehnt an die neue Website des BM.I, bietet diese CD-Rom nicht nur Sachwissen
und Hintergrundinformationen zum Konzentrationslager Mauthausen und
seinen Außenlagern, sie beinhaltet auch jene 20 ZeitzeugInnen-Interviews,
die in der Ausstellung im neuen Besucherzentrum zu sehen sind. Diese
persönlichen Berichte können im Vollbildmodus angesehen und somit
effizient im Unterricht verwendet werden.
Im Geleitwort zur Anfang September 2003 erscheinenden CD schreibt
Bundesminister Dr. Ernst Strasser...weiter >>
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Online-Anmeldeservice für
Führungen
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Diese Website bietet jetzt die Möglichkeit, sich
online für Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Mauthausen anzumelden...weiter >>
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Eröffnung des neuen
Besucherzentrums am 11. Mai 2003
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Am 11. Mai wurde aus Anlass des 58. Jahrestages
der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen durch den
Bundesminister für Inneres, Dr. Ernst Strasser, die
Eröffnung ein...
weiter >>
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